Paganello 2012 – I wanna Rock’n’Roll all night, and party everyday

Tag 1

„Es ging los ähhh ganz früh um es nochmal ins Gedächtnis zu rufen es war wirklich ganz früh“, sagte Henning. Impressionen des Tages: Pringelsbox als unerlässliches Bauteil des Autos, Fleischwurst von Matze, Geruch für Alle, Fleckenteufel hören, Katha abholen und die Erkenntnis, wie macht man Butterbrezen: man belegt sie mit Butter. Timo hat Skat gelernt, 2x 60l Sprit in Österreich gekauft – kühles Blondes! und „kein Bier vor Bologna!“ Regen in Deutschland, Sonnenschein in Bayern, Regen in Italien. Gemütliche Vierbettzimmer mit Hybridduschbadwaschklobidet (Bidet: Substantiv Neutrum – längliches, niedriges Waschbecken für Spülungen und Waschungen besonders des Afters und der Genitalien im Sitzen, Quelle: Duden), das sogar in 50% der Zimmer auf Anhieb funktionierte. Pizzastart am Strand und die ersten Blonden. Zimmeraufteilung: Matze, Katha, Daniel, Krusty (sprich: Krusty) und auf der anderen Seite, Jan, Timo, und Kai und Henning im Doppelbett.

Tag 2

Es ging los OHNE Frühstück im Hotel, also wurde eingekauft und auf der Hotelterrasse in der Sonne geschlemmt. Dann durch die Stadt flaniert, bei Sonnenschein auf dem Hauptplatz öffentlichkeitswirksam niedergelassen, vom Straßenverkäufer Holzelefanten angeboten bekommen, nach einsetzendem Regen verkauft selbiger sofort Regenschirme, harte Bremer Jungs und Mädel verweigern trotz Starkregen…. Bleiben lieber bei Bier, Kaffe und giftgrünem Apfelsaft unter dem trockenen Sonnendach sitzen. Auf die Welcome Party mit kostenlosen Nudeln, kostenlosem Rotwein(!), lecker lecker Fisch und echter Frisbeeschlägerei mit gebrochener Nase, unter freien Himmel, und zusehen wie unsere Teamfee in den Himmel gefeuert wird.

Tag 3

Diesmal lecker Frühstück, homöopathische Dosis Toast zubereitet im Handwärmer, Zuckerwasser mit Farbstoffen E1 – 500, Safran-Ei. So gestärkt auf zum Feld. Spiel 1: Cota Rica 1, Gastgeber und Vorjahreszweiter – doch wir erreichen unser Ziel ! (ein Punkt und es über die Zeit schaffen – Ergebnis 1:16) – Zitat des Tages von Kai nach vergebenem Layout Catch von Henning zum 2:2 :“Wenn du den gefangen hättest, hättest du mich heute Abend vögeln dürfen.“ Ein Bad im überaus erfrischenden und knöcheltiefen Mittelmeer. Beachvolleyball am Strand. Und dann Zamperl (München): Ziel erreicht: eigenen Punktestand versiebenfacht (7:15). Henning wird am Strand liegend zunächst mit Sand in eine Meerjungfrau, dann in eine Meerjungraupe verwandelt, hübsche Mädels ziehen vorbei und sagen beeindruckt: „This is amazing! How long did it take?“ Kais Antwort: „Not so long. Most of it is meat.” Dann letztes Spiel gegen Mighty Hugs (England), gutes Spiel wobei die erste Führung auf sich warten lässt (7:8). Duschen, Pilsetten, Pizza, und dann der Film „the invisible string“ als Vorweltpremiere mit einem Rucksack voll Bier.

Tag 4

Erste Spiel Scandal (Chicago), wir waren wacher, wir waren frischer, die mussten sich während des Punktes einwerfen, die Handler hatten 2,0 ‰, die Receiver eher mehr, Henning wichst einen Overhead auf Kai in die Endzone, Punkt – alle Zeichen standen auf Sieg! Endergebnis: 15:2 – für die! Dann kam Jupiter (St. Petersburg). Bis zum 2:2 brillant gegen gehalten. Endergebnis 2:9. Zwischen unseren Spielen große Erkenntnisse erlangt: Fachgespräch zur Spülung von Dixi Klos führt bei Henning zu der Erkenntnis, dass sich alle anderen in den ziemlich hoch hängenden Urinalen die Hände waschen. Unterdessen preist unser geschäftstüchtiger Regenschirmverkäufer seine Waren direkt an der zu Defense angetretenen Line eines Teams an. Außerdem noch Freestyle World Challenge Semi Finals begutachtet. Das letzte Spiel gegen BIIIIM Team (Paris). Bääm, erste Führung (des Turniers) – Ausgleich – Bääm, zweite Führung. Bis zum 2:2 brillant gegen gehalten. Endergebnis 3:9. Zur Abwechslung gab es Pizza.

Tag 5

Überraschenderweise landete Deine Mudder im unteren Pool. Cota Rica 2. Bis zum 2:2 brillant gegen gehalten. Endergebnis 2:9. Ohne die Tipps von Cota Rica 1 hätten Cota Rica 2 ganz alt ausgesehen. Siebtes Spiel ohne Sieg, die Müdder denken darüber nach, die Taktik umzustellen. Anschließend: Allerbestes Bremer Wetter. Spiele wurden unterbrochen, das Turnier pausiert, das Hauptzelt evakuiert. Vor uns Hinschimmeln im Hotel. Spiel gegen Midnight Cobras (Moskau) um zwei Stunden verschoben. Bis zum 2:2 brillant gegen gehalten. Endergebnis 2:6. Das Spiel gegen die Hot Sweaty Beavers (London) fiel auf den nächsten Tag. Unsere Chance mal nicht das erste Spiel des Tages zu spielen zunichte. Pilsetten, Pizza, Party. Welcome to the djungle! Erkenntnis: Krusty in Krokodilkostüm ist ein hervorragender Chick… ähh… Dickmagnet. Geile Fotos von unserem Spiel werden gezeigt, ein Affe klaut Bier, Party gerockt, leider nur bis 4:00 Uhr, um 7:00 klingelt der Wecker und das erste Spiel wollte gewonnen werden.

Tag 6

Henning verteilt sein Unwohlsein auf drei selbstgegrabene Kuhlen quer über die Felder (Anm. d. Red.: Antrag auf Kotzifant liegt vor), dennoch Bremen ultraheiß. Beavers ultrakaputt. Zahlenmäßig geschwächte Beaver wollte sich lieber mit aller Kraft den letzten Platz in der Mixed Division sichern und überließen uns das Feld (15:0) für die alles entscheidende Partie Flippers (Matze eingekauft) gegen DMB (UFO, Caracals eingekauft). Tatsächlich sicherte sich Bremen in 30 feinsten Minuten Furious Five Ultimate den ersten Sieg. Mit 8:4 watschen die Flippers die Müdder ab. Durch die Leistung überzeugend wurden Henning, Kai und Daniel prompt für den Kader der deutschen Cheecoating Nationalmannschaft nominiert. Katha und Matze steigen später ein um das Feld von hinten aufzuräumen. Matze siegt. Es handelt sich übrigens um ein Spiel bei dem man Murmeln mit dem Finger auf einer Sandbahn vorwärts schnipst. Letztes Spiel gegen Team 42 (Süddeutschland) diesmal schlagen wir uns wirklich tapfer, kämpfen uns nach einem kleinen Hänger auf ein 9:10 ran und verlieren das Cap- 9:12. Wir werden mit Bier entschädigt, und entschädigen uns selber mit einer weiteren Palette und Pizza. Mixed, Women und Open Finals super spannend und nach einigen Bier und mit viel Sonne ein Genuss. Wir beschließen den Abend mit Pizza und einem Verdauungsspaziergang, während am Horizont ein Atomkraftwerk explodiert, mindestens.

Tag 7

Wehmut beim letzten Frühstück, Jan brettert mit uns durch Italien und Österreich. Strahlender Sonnenschein in Bayern, mehrere Kilo Käsespätzle (allgäuerisch: Käs’schbadzen) werden auf Kathas Terrasse aufgefahren. Die Jungs verweigern geschlossen das extra kaltgestellte Augustiner, können die Gastgeber aber mit der Performance am Spätzletrog überzeugen. Weiterfahrt mit Regen in Deutschland!

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Dabei waren: Thorsten, Jan, David, Jan, Kai, Dennis, Henning, Timo, Matze, Krusty, Daniel, Katha

One Response to “Paganello 2012 – I wanna Rock’n’Roll all night, and party everyday”

  1. Kommentar by Johannes — 25. April 2012 @ 11:02

    einfach grossartig!!!

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