England: There and back again – A Frisbeestory

Obwohl auf der Party am Samstagabend das Motto für unseren Englandaufenhalt unter lautem Gröhlen festgelegt wurde („What happens in England, stays in England!“) und ich versucht habe mich lange ans Motto zu halten, möchte ich euch nun trotzdem an diesem Wochenende teilhaben lassen. So gut es geht zumindest.

Während Gina und Timo sich schon in London aufhielten und das englische Wirtschaftssystem sehr ambitioniert unterstützen, ging es für Joni, Friedel, Sonja, Bart und mich erst am Donnerstagabend los. Rucksäcke wurden im Hinblick auf die 10kg Obergrenze für Handgepäck umsichtig gepackt. Zum Glück aller Anwesenden hatte Joni seine Handgepäckwaage am Start, so dass alle das Gewicht ihrer Taschen und Rucksäcke überprüfen konnten. Ein Traum, danke dafür nochmal!
-> Abflug auf die Insel!

Nach einem geruhsamen Donnerstagabend in Ronjas Butze, ging es am Freitagabend schon einmal entspannt mit Frisbee los. Wir durften beim finalen Training der Warwick Bears teilnehmen. Coole Truppe, die da zusammen daddeln! Hat Spaß gemacht und tat nach der Weihnachtspause echt mal wieder gut!
Danach haben wir den Engländern noch leckere Präsentbrote gebacken, die wir am nächsten Tag unseren Gegnern nach dem Spiel überreicht haben.
Am Abend kam dann auch der Rest bei Ronja an und es wurde echt kuschelig im Wohnzimmer. Zum Glück hat in der Nacht niemand geschnarcht, das wäre echt die absolute Hölle gewesen, weswegen wir fit und ausgeruht fit Samstagfrüh ins Turnier starten konnte.

Auf dem Turnier waren mit uns insgesamt 24 Mannschaften, wovon ca. 20 aktuell in Warwick spielen oder früher mal gespielt haben. Also eine große Zusammenkunft von Ehemaligen. Eine coole Sache: Ein Wochenende Frisbee spielen und viele, alte Bekannte wiedertreffen.

Unsere ersten beiden Spiele haben wir dann auch direkt gegen Mannschaften aus Warwick gespielt und beide Male gut auf den Sack bekommen 2:8 und 1:7. Bitter!
Allerdings muss man sagen, dass die Ergebnisse deutlicher aussehen, als sie wirklich waren (wie immer). Natürlich hätten wir gegen die beiden Gegner (die erste Mannschaft spielt, laut eigener Aussage 7 Jahre zusammen und die zweite war die aktuell erste Mannschaft der Uni) niemals gewonnen, aber ein oder zwei Pünktchen mehr hätte man schon mehr festhalten können (zu dem Zeitpunkt konnte man das aber sicherlich noch auf den Jetlag schieben!).

Inzwischen konnten wir auch einen Einblick in den Ablauf eines Turnieres in England werden und deswegen ein paar Worte dazu, da das sicherlich auch den ein oder anderen interessiert:
Meiner Meinung nach steht dort der Sport viel, viel mehr im Vordergrund als hier bei uns. Die Spieler schlafen alle entweder zu Hause oder bei einem Host, wie in unserem Fall Ronja.
Am Morgen gibt es kein gemeinsames Frühstück und auch tagsüber wird keine Verpflegung angeboten, außer einer Box Bananen. Natürlich gibt es deswegen auch keine Playersfee.
Mir gefällt die Athmosphäre auf den anderen Turnieren auf denen ich war irgendwie besser, was aber auch einfach an dem Niveau liegen kann auf dem ich Frisbee betreibe.

Zurück zum Turnier: Nach zwei bitteren Niederlagen standen wir natürlich mit dem Rücken zur Wand. Glücklicherweise konnten wir das letzte Gruppenspiel gewinnen und sind auf dem dritten Platz gelandet.

Nach der Gruppenphase ging es an die beiden Reseedinggames, von denen wir das erste mit 7:4 gewinnen konnten und das zweite gegen HoG mit 3:8 leider verloren.

Resumee für den ersten Tag: 5 Spiele davon 3 Verloren und 2 Gewonnen. Hätte besser laufen können, aber natürlich auch schlechter. Dennoch war die Stimmung super und wir konnten uns nach den anstrengenden Spielen komplett aufs Party machen konzentrieren!
Damit das auch erfolgreich wird, haben wir erstmal lecker Pizza für alle vom 24/7 Bringdienst bestellt. Eine solide Grundlage und ab geht die wilde Fahrt!

Ich möchte euch nicht zu viele Details von der Party erzählen, deswegen die wesentlichen Punkte:

1. Kai und Timo haben im Kicker gerockt!
2. Partysieg!
3. Schlafen!

Die Nacht war dann auch sehr entspannt und alle konnten „froh und munter“ am Sonntag aufstehen und Frisbee spielen -> Top!

Das erste Spiel ging dann auch prompt verloren: 10:4.
Also hieß es nochmal Konzentration für die letzten beiden Spiele zu mobilisieren, um sich noch irgendwie anständig aus dem Turnier zu verabschieden!
Gesagt getan: Knapper 8:6 Sieg!

Im letzten Spiel ging es dann darum, ob wir Platz 13 oder Platz 14 erreichen. Unser inoffizielles Ziel in der ersten Hälfte zu landen, haben wir leider mit dem ersten Spiel am Sonntag vertan, aber 13wäre ja fast erste Hälfte, also Attacke!
Der Gegner im letzten Spiel hieß wieder HoG, gegen die wir am Vortag eine 3:8 Niederlage kassiert haben. Das Spiel war wirklich unser engstes und spannendstes!
Wir haben nochmal alles aus uns rausgeholt und konnten uns letztendlich mit einem 14:13 und einem 13. Platz aus dem Turnier verabschieden!
Alles in allem war es ein extrem cooles Turnier, wenn auch die Organisation, wie oben erläutert etwas anders ist als hier bei uns. Dennoch hat es extrem viel Spaß gemacht. Vor Allem waren wir, wie immer eigentlich ne coole Truppe!
Vielen, vielen Dank nochmal an Ronja für die Einladung und die Unterbringung und vielen Dank an Friedel für die Organisation im Vorfeld! Top ihr beiden.
Vielen Dank auch an alle anderen, die noch mitgekommen sind! Vielleicht fahren wir oder irgendwelche anderen Bremer ja irgendwann wieder hin!
Vielen Dank auch an Kai, der sich kurzfristig noch entschieden hat mitzukommen! Top! Außerdem muss ich dich hier unten nochmal erwähnen, weil ich nicht wusste, wo dich sonst im Bericht einbauen soll 😉

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