Den Bauch voller Schmetterlinge – Valentinsglühen 2013

Valentinsglühen 2013
Für Deine Mudder haben gespielt:
Kai, Bart, Paul, Friedel, Ronja, Sonja, Alina, Gina, Timo und Alain

Pünktlich schlugen die 10 Bremer in Hannover auf, wo sich schon einige Liebesschwärmer warm machten oder ihre ersten Spiele bestritten. Einige Buhler versuchten durch einfallsreichste Trikots auf sich aufmerksam zu machen, da doch jeder sein Glück beim Valentinsglühen versuchen wollte!

Dankbarerweise waren die Müdders im Morgenmuffel Pool, wo sie dann in aller Frische ihr erstes Spiel um 11 Uhr gegen die Bonner Kleingewüchse bestritten, das mit 15:6 locker nach Hause gebracht wurde. Auf dem Line-up kamen die Liebesgefühle noch nicht so recht in Fahrt nach einem gebrummten, nicht sehr textsicheren Liebeslied und Liebestrunk der Bremer an die Bonner, diese versuchten uns gekonnt durch eine Massage um den Finger zu wickeln.

Die Göttinger 7 erfuhren kurz darauf eine ähnliche Schlappe mit 12:7. Danach wurde das Niveau deutlich angezogen: Die Endzonis ließen sich nicht so leicht unterkriegen und so ging das Spiel mit 12:9 aus.

Durch drei Siege in der Vorrunde, war der Pool gewonnen und es ging hoch in den oberen Pyjama-Pool. Das erste Spiel gegen InDISCutabel aus Münster war straff. Dennoch konnten die Muddis das Spiel für sich entscheiden mit 12:11.

Richtiges Mixed Feeling kam gegen die Tiefseetaucher aus München auf, wobei beide Teams jeweils 2 Frauen auf die Line stellten! Dennoch war es ein spätes Spiel um 18:20 Uhr, das uns allen zeigte, dass allmählich die Kräfte aufgezehrt waren. Mit Ehrfurcht vor den Titelfavoriten wurden zu Beginn einige nervöse Fehler gemacht und die Scheiben reihenweise weggeworfen. So zogen die Münchner mit 7:1 davon. Als die Bremer mit einem Mal aufwachten, selbstsicherer ins Spiel fanden und kräftig anzogen. Jedoch reichte es am Ende nur zu einem 6:8, als die Zeit das Spiel beendete. Der niedrige Punktestand aber verrät, dass keine Mannschaft der anderen etwas gegönnt hat. Wenigstens waren die Bremer nun deutlich eingesungen zu ihrem vierten Liebesständchen und konnten mit reichlich Melodie einige Tiefseetaucher am Ende verzaubern.

Dass einige Bremer noch nicht ganz ausgepowert waren, zeigten die drei trink- und laufsichersten Spieler Alina, Timo und Kai im darauffolgenden Beerrace, wo sie sich nur gegen die Bärchies aus Halle geschlagen geben mussten. Gut vorgeglüht ging es zur Pyjamaparty, auf der mit viel Mühe allerhand Liebe gestiftet wurde. So lud eine Flirtcouch beispielsweise zum Speed-Dating ein und tatsächlich ließen sämtliche Männer nach und nach ihre Hüllen fallen (später auch die Frauen) – ja die Brunftzeit hatte wohl begonnen…

Am nächsten Morgen war es ein schwieriges Erwachen für manch einen, überdies schrumpfte das Team auf nur noch 8 Spieler zusammen – doch Jakob der Funaten gab auf der Party am Vorabend sein Versprechen am nächsten Tag als Pick-up auszuhelfen (selbst schuld :P). Auf zum Teil wackeligen Beinen ging es im ersten Spiel erneut gegen die Endzonis. Souverän wurden in diesem Viertelfinale Fehler abgestellt und die am Vortag gefundenen Schwachstellen des Gegners konsequent ausgenutzt. Ein klares 16:8 war die logische Konsequenz. Das Halbfinale gegen Drehst’n Deckel ging zu Recht verloren. Auch wenn die Bremer mit sensationellen Breaks und scharfen Knifes in die Zonenecken bis zu einem Spielstand von 9:9 dran blieben, konnten die Deckel sich am Ende deutlich absetzen. Die Bremer bissen sich an der gut gestellten Zone erneut die Zähne aus und das Spiel ging an die Sachsen. Das zweite Mal gegen die Münsteraner im Spiel um Platz 3 wurde ein harter Kampf auf beiden Seiten. Die Bremer kamen gut ins Spiel doch die Puste wurde wegen einiger Ausfälle allmählich knapp, da es mit nur noch 8 Spielern auf dem Feld losging. So schmolz das Polster von 3-4 Punkten Vorsprung während des Spiels zusammen. Alle waren angespannt und auch die Sideline gab alles. Im Eifer des Gefechts vergaß Alain nach einem Catch kurz vor der Endzone abzubremsen und wollte im wahrsten Sinne des Wortes „mit dem Kopf durch die Scheibe“, sodass auch er leicht geprellt ausfiel. Die letzten 7 Spieler retteten jedoch den 3. Platz mit einem knappen 17:16, womit alle Schmerzen vergessen waren! Das Finale konnten die deutlich stärkeren Dresdener gegen die Münchner dann für sich entscheiden.

Auch noch ein schönes Ergebnis der Spiritwertung, die zeigte, dass so viel Liebe und Herzblut keinen eindeutigen Sieger zuließ, sodass gleich drei Teams als Sieger gekürt wurden: Friesengeister (Emden), DJ Dahlem (Berlin) und Tiefseetaucher (München).

Alles in allem war es ein sehr warmes, liebevoll organisiertes Valentinsglühen, von dem die Muddis mit stolz geschwellter Brust am Sonntagabend die von Bahnchaos geprägte Heimreise antreten durften. Auch wenn einige vor Glück nicht mehr in die Bahn gefunden hatten, wurde keine einzige Muddi zurückgelassen und bis zum Eintreffen der letzten Obermama Timo gewartet!

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