BUM 2013

Besser spät als nie: Der Turnierbericht zum BUM 2013 ist da!

10 gut gelaunte Muddis, gekommen aus der gesamten Republik, trafen sich am Freitagabend in Berlin am Hauptbahnhof, um zunächst den erst besten Dönermann zu überfallen, damit die letzte Reise zur Beachanlage angetreten werden konnte und um auch den Zeltaufbau angemessen bewältigen zu können. Das Wetter war fein und daher wurde das eine oder andere gemütliche Weizen noch vertilgt und ein jeder begann sich immer mehr auf das kommende Wochenende zu freuen.

Beim ersten Spiel am Samstag um 9:45 gegen „Akafanele“ wurde uns aber doch allen irgendwie ziemlich schnell bewusst: Upps, das ist ja Sand…..Daher waren wir oft mehr damit beschäftigt unseren eigenen Scheiben hinterher zu rennen, die zwar oft schön geflogen sind, aber leider oft zu weit und zu schnell unterwegs waren. Das Resultat 10:5 verloren. So ließen wir uns auch von „The Usual Suspects“ etwas zu leicht überlaufen und ließen leider zu oft lange Würfe durch. Trotzdem konnten wir dank eines soliden Handlings ab und zu selbst punkten (Ergebnis: 8:14).

Während des Tages fragten wir uns Muddis warum immer mehr Leute auf dem Turnier mit Edding auf irgendeinem ihrer Körperteile, meist am Arm oder Fuß, das Wort stehend für das männliche Geschlecht stehen hatten?? Lag es am Karneval der Kulturen? In unserem letzten Spiel des Tages klärte sich diese Frage auf. Unser Gegner war „Pen Fifteen“. Ein super sympathisches Team! Leider waren diese uns physisch meist überlegen und wir hatten wieder Probleme mit langen Würfen und bekamen diese einfach nicht in den Griff. Ergebnis: 5:15 verloren. Dennoch war es ein super sympathisches Spiel mit großartigem Spirit. Mit Ghettoblaster ausgestattet gab es von „Pen Fifteen“ eine „A Capella“ Abschlussperformance deren Ohrwurm uns das ganze Turnier über und auch darüber hinaus verfolgte. Ein Autogramm mit „PEN15“ für jeden von uns auf einem frei wählbaren Körperteil erklärte auch die ominöse Anzahl ansteigender männlicher Geschlechtsausdrücke auf den Armen und Füßen der Ultimate Spieler. Es heißt es ja auch nicht, sieht ja nur so aus…. Ein weit verbreiteter Joke aus den USA, wie wir lernten.

Die anfänglich doch leichte Enttäuschung über die ganzen Niederlagen verflog ziemlich schnell, denn es galt wichtigere Aufgaben zu lösen. Zum Beispiel: Wie bekommen wir vier Paletten Dosenbier von REWE zu unserem Zeltplatz??
Noch dazu wurde das Wetter immer schlechter und fing an in Strömen zu regnen. Dank Timos großartigem Rollkoffer konnte das Bier „in cognito“ transportiert werden. Da sah die Welt dann, trotz schlechtem Wetter, schon besser aus. Da es mega kalt wurde, war dieser Abend doch auch eher ruhiger. Wir begannen daher einfach früher viel Bier zu trinken und gingen früher mit einigen 5.0 im Kopf in unsere Schlafsäcke.
Der Sonntagmorgen begrüßte uns mit bestem Ultimate Beach Wetter und die Motivation endlich mal was zu rocken stieg!!!! Dank konstruktiven Taktikvorschlägen begannen wir uns auf Sand immer wohler zu fühlen und jaaaaaa: DREI SIEGE SOLLTEN FOLGEN!
Den Stuttgarter Schwaben konnten wir mit 8:4 sicher entgegen treten. Insbesondere durch eine starke Zonen-Defense konnten wir uns den Sieg sichern. Mit einer schwäbischen Abschlussrede bedankte sich Steffen bei den Schwaben. Wenn auch kaum was verstanden wurde, weiß nun doch ein jeder was ein „Muggaseggele“ ist! Von den Schwaben gab es einen feinen Obstbrand und somit war der Start in den Tag perfekt!

Auch die zwei weiteren Spiele wurden gewonnen und dank des traumhaften Wetters konnte man die Pausen entspannt mit ein paar, stets kühlen, Dosenbier aus der kalten Vornacht genießen. Mit einmal 9:6 gegen die „Parkscheiben“ aus Berlin und einem 11:9 gegen „Lo Hi“ aus Finnland stieg die Partylaune.
Das Dosenbier und die Sonne knallten, sodass sich bestimmte Leute beim legendären „Cuba Cup“ der Müdder, dazu entschieden zwar mit zu spielen, aber doch einfach auf dem Spielfeld liegen zu bleiben! Neue Taktiken, wie der „Dödel Aufbau“ wurden kreiert und harte Verluste mussten auf beiden Seiten in Kauf genommen werden.
Nach dem Motto „Döner macht schöner“ versuchten wir unsere Cuba-Mägen wieder zu beruhigen, um anschließend noch die Party zu rocken. Je nach Pegel blieb ein jeder kürzer oder länger.

Der Montag begrüßte uns mit eher gemischtem Wetter und vor allem viel Wind! Leider hatten wir unser erstes Spiel um 9 Uhr morgens, noch dazu gegen die Jungspunde namens „DiscKick“ aus Berlin.
Mit einem passablen Aufbauspiel schafften wir es oft bis vor die Zone, haben aber leider auch viel verworfen. Zudem waren die Jungs aus Berlin oft ein wenig schneller und hatten sicherlich auch an und an das Glück auf ihrer Seite. Ergebnis: 5:10.
Einen sehr schönen Turnierabschluss war das nochmalige Antreten gegen „Pen15“. Beide Teams freuten sich auf das Spiel und mit freudigem Lachen stand man sich auf der Line gegenüber. Der Wind stellte sich als Freund der Muddis heraus, da, wie im schon ersten Spiel, „Pen15“ auf lange Würfe setzte, welche allerdings, auf Grund des Windes nicht mehr so sicher ankamen. Dennoch konnte „Pen15“ durch ihre körperliche und spielerische Überlegenheit gewinnen und wir verloren mit 8:6.
Insgesamt haben wir unser Turnierziel knapp verpasst und wir wurden statt mindestens 19. leider nur 20., allerdings wurden wir dennoch mit viel Spaß, geilem Frisbee und einigen Kilo Restsand im Gepäck belohnt!

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