Bremer-Hannoveraner Kooperation zum Wal-Sieg!


muckencup2013

Der zwölfte Magdeburger Mückencup stand im Zeichen der Wahl. Klar, dass sich bei einem solchen politischen Großereignis die Bremer nicht verstecken, auch wenn diesmal eine spielerische Koalition mit den Funaten aus Hannover eingegangen wurde. Projektname „FunFlipper“ stand nach entspannter Anreise am Samstagvormittag in den Startlöchern.

Und ab ging die spielerische Post. Alte Wahlkampfhasen, -delphine und -funatoren haben es natürlich nicht nötig, sich irgendwie vorzubereiten oder aufzuwärmen, deshalb ging es direkt nach dem letzten Kaffee auf das Feld gegen RJP aus Polen: Und überraschenderweise liefen diese flinken Warschauer uns in den ersten Punkten immer wieder davon. Aber schnelle Beine werden müde, während Routine nur immer stärker wird. Somit entschieden wir dieses Spiel am Ende deutlich für uns, ebenso wie die nächsten Begegnungen mit Colorado (Karlsruhe) und dem PickUp Team. In der Defence stand unsere Zone sicher wie ein Fels in den Untiefen der Politik, und unsere Offence flowte nur so dahin. Zum Abschluss des Tages wurden uns Thüringer Klöße vorgesetzt, die uns das erste Mal auf dem Turnier schwer im Magen lagen. Auch wenn eigentlich alle Trümpfe in unserer Hand lagen, schafften wir es lange Zeit nicht, uns deutlich abzusetzen. Erst gegen Ende des Spiels häuften sich die Fehler bei den Thüringern und verschwanden dafür auf unserer Seite, so dass wir ungeschlagen den ersten Turnierabschnitt beendeten.Doch der Tag war noch nicht vorbei! Zunächst mussten im Beer-Race einige Wahlen und Wale bekämpft werden. Der Konkurrenz zitterten bereits vor Beginn die Knie, denn ganz Frisbeedeutschland weiß schließlich, dass in Hannover zwei Drittel der Trainingszeit auf Beer-Race-Techniken angewandt werden. Dieser sichere Kern verstärkt mit Delphinen, die nicht umsonst als „Blau“ bezeichnet werden, hatte nur ein Ziel: den Sieg! Und das auch zurecht! Dieser so wichtige Titel ging an die FunFlipper, bevor es zu dem Thailänder unseres Vertrauens und seinem berühmten Klebereisschnaps ging. Für ein solcherarts zusammengewürfeltes Team waren auch die restlichen Aktivitäten durchaus verschieden und reichten von Feuerspucken, Feiern und Tanzen bis tief in die Nacht (ob auf der Turnierparty, Geburtstagen oder fremden Hochzeiten) bis hin zu tiefer, vorbereitender Meditation im gemütlichen Schlafsack.Und damit auf in den entscheiden letzten Tag, an dem alles Entschieden wird! Der Wahl-Sonntag! Frühmorgens ging es noch ein zweites Mal gegen die Thüringer Klöße, die sich auch in das Halbfinale gespielt hatten. Diesmal wussten wir allerdings was uns erwartet, und konnten trotz (oder doch gerade wegen?) des bekannten Sonntag-Morgen-Effekts das Spiel deutlich für uns gestalten. Damit: Finale! Gegen den Tickenfleppich mit löchrigem Duisburger Kern und vielen Ticken aus allüberall. Aber wie das in der Politik so ist: zwei große Parteien sind stärker als viele Kleine. Für ein Finale hätten sich wahrscheinlich alle Beteiligten ein knapperes Spiel gewünscht, aber nachdem sich unsere Koalition ein ganzes Wochenende aufeinander eingestimmt hatte, sollte dem nicht so sein. Ein deutlicher Sieg für Hannover-Bremen, ein deutlicher Turniersieg!Bei der Siegerehrung dann noch zwei Überraschungen: Der Partypreis ging nicht an die Farmers (aber auch nicht an uns). Und trotz unserer unermüdlich geschwungenen Wahlkampfreden vom selbstgebauten Podest mit denen wir so manchen Spiritkreis, Frühstückstisch und eigentlich jedes Gespräch, das gerade in der Nähe geführt wurde bereicherten, ging der Wahlkampfpreis nicht an uns. Unerhört! Aber gegen die manipulatorischen Genies der UFL und deren Umfassende Posterkampagne war dann wohl kein Kraut gewachsen.Alles in allem auf dieses schöne Turnier, dieses schöne Wochenende und viel Spaß mit alten und neuen Genossen ein
Gut Sport!

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