2. Wochenende der 1. Liga Mixed

Am letzten Wochenende im August fand im Frankfurt am Main das finale Wochenende der Mixed Outdoor Saison im Ultimate Frisbee statt. Für das Team aus Bremen war noch alles möglich: Mit bisher drei Siegen und zwei Niederlagen bewahrte man sich realistische Chancen auf eine Top 8 Platzierung, konnte aber die Gefahr eines Abstieges noch nicht endgültig bannen. Um eben diesen zu vermeiden, war ein weiterer Sieg aus den letzten beiden Gruppenspielen nötig. Unglücklicherweise erwischte das Bremer Team um die Trainer Mareike Förster und Jonas Bäumler kein guten Start in das Turnier-Wochenende. Sowohl gegen Freiburg, als auch gegen Mainz musste man sich, nachdem man sich in der ersten Halbzeit noch gut im Spiel gehalten hatte, in der zweiten Halbzeit deutlich (15-10 gegen Freiburg und 13-8 gegen Mainz) geschlagen geben. Damit war die Chance auf eine Top 8 Platzierung verflogen und man fand sich mitten im Abstiegskampf wieder. Jetzt kam auch die Niederlage am ersten Wochenende gegen die Tübinger Maultaschen noch einmal negativ zum Tragen: Zwar konnten sich die Bremer und Bremerinnen souverän gegen DiscKick aus Berlin (13-10) und Disc-o-Fever (15-14) aus Würzburg durchsetzen, kamen aber durch die Niederlage gegen Tübingen in einen Dreiervergleich mit Tübingen und Berlin, welcher aufgrund der geringsten Punktedifferenz gegen die Norddeutschen entschieden wurde. So fand man sich am Sonntagnachmittag in einem Entscheidungsspiel gegen Zamperl aus München wieder. Wie schon im ersten Spiel der deutschen Meisterschaft, in dem man auch auf das Münchener Team traf, zeigte man sicher hoch konzentriert und effektiv: die Offensive um den erfahrenen Nils Hase und sein jugendliches Pendant Henri Bernecker erzielte oft nach wenigen Würfen souveräne Punkte, während die Defensive der Bremer die Münchner oft zu vielen Fehlern zwangen. So konnte man sich früh im Spiel einen Vorsprung herausspielen und gab diesen bis zum Ende des Spiels nicht mehr ab. Mit einem 13-7 Endstand sicherten sich so die Bremer den Klassenerhalt. Damit war das Saisonziel „Nichtabstieg“ spät und deutlich weniger souverän als gewünscht erreicht, gleichzeitig zeigte sich Trainerin Mareike Förster aber trotzdem zufrieden: „Wir sind ein junges Team, dass auf diesem Niveau noch viel lernen muss. Durch den Klassenerhalt haben wir uns die Möglichkeit erspielt, nächstes Jahr noch einmal voll anzugreifen und mit einem Jahr mehr Erfahrung unter dem Gürtel, schauen wir sehr positiv auf die nächste Saison.“ Den Sieg bei den deutschen Meisterschaften sicherte sich Colorado aus Karlsruhe, die sich im Finale gegen die Mainzelrenner aus Mainz in einem packenden Spiel mit 15-14 durchsetzten.

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