Shake, Shake, BUM!!!

Deine Mudder auf dem BUM 2012 nach dem "Cuba Cup"
Für Deine Mudder haben gespielt: Jonas, Kai, Vera, Jakob, Alain, Matze, Lulu, Gina, Timo M., Lorenz, Timo F.

Viele Wege führen nach Berlin. Manche dauerten länger als andere, aber schließlich und endlich fanden 11 Muddies ihren Weg durch alle Staus nach Berlin Mitte, um drei Tage mit jeder Menge anderen BUMsern ordentliches Frisbee abzuliefern. Nachdem alle Zelte aufgebaut waren, wurde erstmal der Ton für das Wochenende angestimmt. Das zarte Klirren des Hopfenblütentees beim gemeinsamen anBUMsen. Besonders partymotiviert war niemand so recht und es galt Energie zu tanken für ein langes Himmelfahrtswochenende. So waren wir für Bremer Verhältnisse äußerst früh im Bett, um am Samstag um 9 Uhr frisch gegen die Beach Potatoes aus Braunschweig aufzuspielen. Dank der hervorragenden Defense von Jonas und Jakob wurde so manche Scheibe über den Zaun geBUMst, so dass schon bald Scheibenmangel herrschte. Auch die Offence war geil. Konsequenz: 12:6.
Gut aufgelegt kamen wir auch im zweiten Spiel gegen DiscUrs aus Berlin schnell in Fahrt und konnten das Spiel nach einem Zwischenstand von 9:0 sicher mit 15:6 nach Hause bringen. Einigen stieg der Erfolg recht schnell zu Kopf. So wollte sich der selbstgekürte „Holy Diver“ Ruhm und Ansehen durch seinen neumodischen Spitznamen verschaffen. Schnell musste er einsehen, dass er sich die Lorbeeren dazu aber erst noch verdienen musste…
Die Sonne hatte ihren Höhepunkt erreicht, die Stimmung war auf steigenden Ast. An diesem Stimmungsaufstieg hatte das Spiel „Shake, Shake, BANG!“ großen Anteil. Nach anfänglicher Skepsis wurde das Spiel –manchmal bissen einige etwas übermotiviert zu– zum Dauerbrenner.
Nachdem wir unsere Schädel etwas mit Alu massiert hatten, ging es gegen Smack my Beach Up aus Utrecht ins Feld. Ein mitreißendes Spiel erst auf Augenhöhe, bis dass die Utrechter davonzogen, das wir nur als gute Zweite beenden konnten, wogegen Utrecht als Vorletzer aus dem Spiel hervorging. Der Endstand von 9:14 spiegelt leider nicht die Spannung und den guten Spirit des Spiels wieder. Durch Schnelligkeit und enormen Kampfgeist in der Defense zwangen wir die Holländer zu schweren Pässen und Overheads, die aber leider zu oft ankamen und durch Größenvorteile gefangen wurden. Dennoch hat das spannende Spiel, in dem die DMB starke Leistung zeigte alle ungemein angespornt.
Daraufhin kam das größte Spirit Game des Turniers, bei dem alle vier Teams des mittleren Pools mitmachten, zustande. Hier konnte Kai im Mingle-Mingle-Mingle den Spiritsieg für Bremen holen.
Als letztes Spiel des Tages standen wir den Red Eagles aus Berlin gegenüber. Nach einem astreinen Start ließen wir etwas nach, so dass sich doch noch ein knappes Spiel entwickelte, welches wir mit einem 10:8 für uns entscheiden konnten.
Der Rest des Tages ist schnell zusammengefasst: Lasagne, eiskalter Rotwein, Bier, Bett.
Die Topleistung des Vortages hat uns dann am Sonntag ein Auftaktspiel gegen Zamperl im Morgengrauen beschert. Die Ehrfurcht, die wir den Münchenern entgegenbrachten stand unserm Spiel deutlich im Wege. Wir kamen des Öfteren bis vor die Endzone, doch Zamperl entging nie der richtige Moment sie noch rechtzeitig wieder unter Kontrolle zu bringen. Der leider deutliche Klassenunterschied zum späteren Turniersieger, veranlasste uns zu ein paar Nervositätsdrops. Die Münchener blieben gelassen und zeigten mit astreinen Würfen, dass sie sich den Sieg verdient haben. Einfach zu viel rumgezamperlt: 1:14
Kurzer Einwurf: Die Holländer waren einfach KOOL. Immer neben dem Spielfeld gut für einen Plausch aufgelegt.
Gegen KFK gab es für uns nichts zu lachen. Dies ließen sie uns beim 5:18 auch deutlich spüren. Schließlich demonstrierten wir ihnen noch unser Können in einem ordentlichen „Shake, Shake, BANG!“
Nun konnten wir endlich zur Königsdisziplin übergehen: Dem Cuba-Cup!
Was soll man sagen. Legendäres Frisbee mit Obenohne gegen Untenohne Müdder. Der Holy Diver lieferte das Spiel seines Lebens, konnte das Spiel aber alleine auch nicht reißen.
Was dann folgte war unvergesslich. Es kann sich nur leider niemand daran erinnern.
Angeblich wurden in diesem Zeitraum die Teamfotos gemacht, Jonas wieder gefunden und Lorenz zum Duschen gezwungen.
Odyssee durch die Dönerläden. Dabei ein echtes Schnäpsche organisiert: Ein Döner zum Preis von zweien. In der Stadt der Inflationären Dönerpreise einfach einmalig!
Immerhin bahnten sich 9 Muddies ihren Weg, durch ein mystisch, verlassenes Fabrikgelände und Gegenden die eine Muddie lieber nicht alleine durchquert zur versteckten Partylokation. Manche von uns ließ diese auch bis in die Morgenstunden nicht wieder los.
Umso erstaunlicher, dass es immerhin 10 Bremer morgens um 9 Uhr aufs Feld geschafft haben, um ATD aus Frankreich wenigstens symbolisch etwas entgegen zu setzten. Schnell war klar wer hier mehr Gas gegeben hat. Am Abend zuvor. Pull gedropt, Bodenpässe und Laufbereitschaft im Negativbereich führten zu einer deutlichen Niederlage. In einem sehr freundschaftlichen Spirit Circle konnten uns die Franzosen dann mit kaltem Rotwein und Fromaaaaaage, fromaaage, fromagefromagefromage über das 4:16 hinwegtrösten.
Ab dem 6:6 gegen SM Dahlem war bei uns die Luft raus und wir schauten nur noch den Nietenhalsbändern, Lackröcken und Strapsen nach, wie sie und mit 6:11 vom Feld peitschten. Mit Striemen auf dem Hintern entließen sie uns dann mit einem Trostschnapps.
Fazit: Die einfachen Spiele waren zu einfach, die schweren zu schwer und bei den spannenden Spielen waren wir schlicht und ergreifend zu verCubat! Mit 3 von 8 gewonnenen Spielen ist der 16. Platz auf einem BUM zwar keine schlechte Hausnummer, dennoch haben die Muddies sich bis zum Schluss heimlich nach einem weiteren Spielsieg gesehnt. Wenigstens haben wir ganz Berlin über TV Berlin mit einem kräftigen „BREMEN – ULTIMATE – JAJA DEINE MUDDER“ in Ehrfurcht versetzt.